Geschichtliches

Es gibt für den Ort eine umfangreiche Chronik, welche sich nur schwer auf wenige Sätze herunter brechen lässt. Ein „Ortschronist“ ist mit dem ehemaligen Ortschaftsrat Manfred Langguth hierfür sicher erschöpfend auskunftsfähig. Jeder Interessierte ist darüber hinaus eingeladen durch Einsendung von Unterlagen und Texten an info@vieselbach-wallichen.de zur Vervollständigung bei zu tragen.

Wallichen

Wallichen wurde erstmals 1143 in einer Mainzer Urkunde erwähnt. Im 13. Jahrhundert gab es bereits ein Rittergut und eine Kapelle. Im Ort hatten auch verschiedene Klöster Besitz, so das Kloster Schulpforte und das Kloster Bürgel. Diese wurden infolge der Reformation aufgehoben und der Ort kam 1531 zum Kurfürstentum Sachsen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wallichen schwer verwüstet. Der Oberstleutnant und Rittergutsbesitzer Johann Beyer baute das Gut und die Kirche wieder auf. Er war Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“, wie überhaupt Wallichen eine Reihe bedeutender Gutsbesitzer und Pfarrer hatte. 1679 erfolgte eine Aufteilung des Gutes in einen Ober- und Unterhof.

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Vieselbach

Der Ortsname Vieselbach geht auf den früher sehr geschlängelten Verlauf des Baches zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Vieselbach im Jahr 1193 mit der Zinspflicht von sieben Schweinen gegenüber dem Marienstift (Domstift) Erfurt. Historiker gehen jedoch davon aus, dass Vieselbach wesentlich älter und wahrscheinlich um 900 entstanden ist.

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